Was haben Rückenschmerzen mit dem Darm zu tun???


Die Wirbelsäule ist der Mast an dem viele Organsysteme angebracht sind. Störungen in diesen Systemen können zu Rückenschmerzen führen. Nicht nur lokale Erkrankungen in der Wirbelsäule können Schmerzen verursachen, sondern auch Störungen im Bereiche innerer Organe. Schulmedizinisch ist es bekannt, dass Entzündungen an der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse in bestimmte Rückenareale ausstrahlen, lange bevor sich die lokalen Bauchschmerzen bemerkbar machen.

Auch die Darmfüllung und die Verdauung können sich durch Rückenschmerzen bemerkbar machen. Verdauungsbeschwerden, welche sich in Blähungen, Verstopfung oder Durchfällen manifestieren führen nicht selten zu Rücken- oder Gelenkbeschwerden.
Unsere Verdauung wird durch eine Vielzahl von Darmbakterien unterstützt. Geraten diese aus dem natürlichen Gleichgewicht, wie zum Beispiel durch eine Antibiotikatherapie, verwandelt sich der Darm in eine Giftfabrik und es werden Stoffe gebildet, welche der Körper nicht mehr selbständig ausscheiden kann und die sich in Schmerzsyndromen äußern. Typische Beschwerden sind dann die schmerzhaften Muskelverspannungen und Halbseitenkopfschmerzen.

Man kann diese Symptombildung auch als Verschlackung oder Übersäuerung des Bindegewebes bezeichnen.

Therapeutisch sollten dann in diesen Fällen eine Ernährungsumstellung, Darmsanierung und eine biologische Entgiftung durchgeführt werden. Zur Beseitigung der lokalen Muskelbeschwerden kann das blutige Schröpfen und zusätzlich die lokale Neuraltherapie angewandt werden.