Haltungs- und Bewegungsdiagnostik


Fachübergreifende Beratung und Diagnostik mit dem Zentrum für Haltungs- und Bewegungsdiagnostik

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Gefahr von Stürzen mit entsprechenden Knochenbrüchen, wie zum Beispiel Handgelenksbrüche, Schenkelhalsbrüche, Wirbelbrüche.

30 Prozent aller Menschen über 65 Jahre stürzen mindestens einmal im Jahr, über 80-jährige Menschen noch häufiger. Dies muss nicht sein.

Im Verlaufe des biologischen Alterungsprozesses nehmen einige körperlichen und geistigen Fertigkeiten ab.

Viele ältere Menschen leiden an Störungen des Gleichgewichtes, einer Kraftminderung in den Armen und Beinen oder an Sehstörungen. Hierdurch kann nicht mehr schnell und angemessen auf motorische Anforderungen des Alltags reagiert werden und die Sturzgefahr steigt.

Das gewohnte Umfeld wandelt sich zur Sturzfalle:

  • Hohe Teppiche oder Türschwellen, schlechte Beleuchtung
  • Außerdem können Medikamente Stürze begünstigen.
Durch gezielte Analyse der Risikofaktoren ( Störungen der Balance, Gangunsicherheiten, Erkrankung ) können Stürze durch entsprechendes Training verhindert werden.


Hierdurch wird die Selbständigkeit gefördert und Pflegerisiko gemindert.

Im Zentrum für Haltungs- und Bewegungsdiagnostik werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Erhebung der Risikofaktoren für Stürze
  • Erhebung der Vorgeschichte des Patienten ( Anamnese)
  • Funktions- und Fähigkeitstests
  • Prüfung der Balance ( Sensomotorik )
  • Überprüfung der Medikamente
  • Mobilitätsberatung
  • gezieltes Einleiten flankierender Maßnahmen
Unser Ziel ist das Vermeiden von Stürzen und der Erhalt der Selbständigkeit durch gezielte Vorsorge ( Prävention )

Auch sollte jeder Sturz zum Anlass genommen werden, den Patienten auf eine Osteoporose zu untersuchen und zu behandeln.